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Deutschland und Liberia: Bilaterale Beziehungen

31.03.2026 - Artikel

Die bilateralen deutsch-liberianischen Beziehungen haben eine lange Geschichte. Die Hansestädte Lübeck, Bremen und Hamburg erkannten 1855 (als erste Partner nach Großbritannien) die Unabhängigkeit Liberias an und eröffneten ein gemeinsames Konsulat in Monrovia.

Nach der bürgerkriegsbedingten Schließung 1990 nahm die Deutsche Botschaft im Jahr 2005 erneut ihre Tätigkeit in Monrovia auf. Während der Präsidentschaft der Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf (2006-2018) intensivierten sich die bilateralen Beziehungen.

Die deutsche Privatwirtschaft war bis zum Ausbruch des Bürgerkrieges Ende 1989 in Liberia prominent engagiert, aktuell sind deutsche Unternehmen in strategischen Sektoren Liberias wie Luftfahrt, Bankenwesen, Baugewerbe und Postwesen aktiv.

In der Entwicklungszusammenarbeit unterstützt Deutschland die Rehabilitierung von Straßen, die Abfallentsorgung sowie in den Bereichen Naturschutz (grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Côte d’Ivoire) und Gesundheitsversorgung. Zudem wird der Zugang zu moderner, erneuerbarer Energie in Liberia gefördert, wobei der Zugang zu Strom und sauberer Kochenergie für benachteiligte und arme Bevölkerungsgruppen, Gesundheitszentren und Schulen im Fokus liegt. Im Rahmen eines regionalen Vorhabens wird die liberianische Regierung bei der Weiterentwicklung einer nachhaltigen Rohstoffpolitik unterstützt.

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Straßenszene in Monrovia
Straßenszene in Monrovia © picture-alliance / dpa
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